Gemeinschafts­schule in Sachsen

Länger Gemeinsam Lernen
Jetzt Volksantrag unterschreiben!Aktionswoche vom 29. April bis 5. Mai 2019

Aktuelles

ENDSPURT FÜR DEN VOLKSANTRAG EINGELÄUTET: AKTIONSWOCHE VOM 29. APRIL BIS 5. MAI 2019

+++ 32.550 bestätigte Unterschriften +++ Aktionswoche vom 29. April bis 5. Mai +++ letzte Aktionen zum Kindertag am 1. Juni 2019 +++ [Aufruf als PDF-Dokument] Mit dem Frühling erwachen nicht nur Pflanzen und Tiere aus ihrem Winterschlaf, es gibt auch neue Energie und...

ZUR AKTIONSWOCHE VOM 29. APRIL BIS 5. MAI 2019

+++ 32.550 bestätigte Unterschriften +++ Aktionswoche vom 29. April bis 5. Mai läutet Endspurt ein +++ letzte Aktionen zum Kindertag am 1. Juni 2019 +++ Das Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen – Länger gemeinsam Lernen“ läutet den Endspurt der...

ZU DEN ÄUSSERUNGEN VON KULTUSMINISTER CHRISTIAN PIWARZ

+++ Kultusminister stichelt gegen den Volksantrag +++ Naumann: Hohe Hürden in Sachsen für ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler +++ Endspurt läuft +++ Zu den Äußerungen von Kultusminister Christian Piwarz (CDU) bei der Veranstaltung „Tacheles“ im Dresdner...

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Was wir wollen.

Unsere Kinder werden in den Schulen viel zu früh voneinander getrennt. Daran ändert auch das neue sächsische Schulgesetz nichts, das im August 2018 in Kraft trat. Schon nach der 4. Klasse werden Schülerinnen und Schüler nach weiterführenden Schularten sortiert. Dabei kann zu diesem frühen Zeitpunkt noch niemand genau sagen, welchen Weg ein Kind meistern kann.

Dennoch gibt es längeres gemeinsames Lernen in Sachsen bisher nur an freien Schulen und mit Ausnahmeregelung an der Nachbarschaftsschule Leipzig und dem Chemnitzer Schulmodell. In neun deutschen Bundesländern durften sich Gemeinschaftsschulen hingegen längst bewähren. International sind Längeres gemeinsames Lernen und Gemeinschaftsschulen ohnehin Standard.

Wie Sie helfen können:

Auch in Ihrer Nähe gibt es Unterschriftenbüros, in denen Sie die offiziellen Unterschriftenlisten erhalten können. Nur die offiziellen Listen dürfen verwendet und keinesfalls verändert werden. Ausgefüllte Listen können Sie im Unterschriftenbüro abgeben, oder Sie schicken Sie an unsere zentrale Sammelstelle:

Bündnis Gemeinschaftsschule in Sachsen
c/o Gemeinsam länger lernen in Sachsen e.V.
Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden

Hier gibt es Material zum Download, unter anderem ein Merkblatt zur Sammlung. Über demnächst stattfindende Aktionen informieren wir hier. Vielen Dank für Ihr Engagement!

Gemeinschaftsschulen jetzt!
Unser unabhängiges Bündnis aus Bildungsexperten, Verbänden, Gewerkschaften und Parteien arbeitet daran, auf dem Wege der Volksgesetzgebung „Längeres gemeinsames Lernen“ im Freistaat Sachsen zu ermöglichen. Wir wollen ein „Optionales Modell“ ins Schulgesetz einfügen. Damit  sollen Gemeinschaftsschulen entstehen können, in denen nicht mehr frühzeitig nach Leistung getrennt wird, sondern von Anfang an bis zum Schulabschluss gemeinsam gelernt werden kann.
Keine Pflicht, sondern zusätzliche Möglichkeit – für den Schulfrieden!
Nach unserem Vorschlag sollen Gemeinschaftsschulen nicht flächendeckend vorgeschrieben werden. Sie sollen freiwillig an den Standorten eingeführt werden dürfen, an denen die betreffende Schule, die Eltern und der Schulträger dies gemeinsam wollen. Die Schulen sollen also selbst bestimmen, ob sie das Gemeinschaftsschulkonzept für ihren Standort wünschen. Ein gemeinsam erarbeitetes Schulkonzept soll dafür sorgen, dass die Gemeinschaftsschule im Konsens errichtet wird. Wir halten es für wichtig, dass der Elternwille stärker berücksichtigt und der Schulfrieden gewahrt wird!
Unser Volksantrag – erster Schritt zum Volksentscheid
Unser Ziel wollen wir mittels eines Volksantrages erreichen. Unser Bündnis hat dazu einen Gesetzentwurf erarbeitet, der mit dem Volksantrag im Landtag eingereicht werden soll. Dafür werden 40.000 Unterschriften benötigt. Unterschreiben können alle, die ihren Wohnsitz in Sachsen haben. Sind alle Unterschriften gesammelt, werden sie mit dem Gesetzentwurf dem Landtagspräsidenten übergeben, der eine Zulässigkeitsprüfung veranlasst. Danach wird der Volksantrag im Landtag beraten. Kommt eine Mehrheit zustande, ist das Gesetz angenommen.

 

Andernfalls können die Initiatoren ein Volksbegehren anstreben. Binnen sechs Monaten müssen dann 450.000 Unterschriften gesammelt werden. Gelingt das, wird über das Gesetz per Volksentscheid befunden.

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